BuddhaWeg-Sangha

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Arbeit als Weg


Ein Workshop

mit

Ines Steggewentze


Arbeit als Weg – Was bedeutet das für uns?

Einen Weg zu gehen, bedeutet sich zu bewegen, bedeutet Veränderung in jedem Schritt. Veränderung bedeutet, sich neu zu erleben und von anderen neu erlebt zu werden. Im Handlungsfeld Arbeit klafft das eigene Erleben unserer selbst und das, wie andere uns erleben, häufig auseinander. Das kann zu Konflikten, zu Leistungsdruck und zu Erschöpfung führen. Sobald wir uns nicht mehr in Einheit mit unserer Arbeit fühlen, sinkt unsere Zufriedenheit mit unserem Leben und mit unseren Mitmenschen. Letztlich leidet auch unser Selbstbild. – Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um bezahlte oder unbezahlte Arbeit handelt.

Im Zen ist die Arbeit in der Gemeinschaft, das Samu, eine grundlegende Praxis. Wir legen unsere Konzentration und Wahrnehmung in die Arbeit, die wir erledigen. Wir üben uns, die Arbeit, die oder den Arbeitenden und den Gegenstand der Arbeit als nicht getrennt zu sehen. Wir tun das in der Gemeinschaft, zu geregelten Zeiten, mit geregelter Aufgabenteilung, mit unterschiedlichem Verantwortungsstatus und erleben eine große Unterstützung und Harmonie. Trotz Müdigkeit oder Zeitdruck erleben wir eine starke Energie, die unsere Arbeit zu einer Quelle des Darüber-hinaus-gehens macht.

Wie können wir diese Energie in den Arbeitsalltag übertragen? Wie können uns die Praxis von Zazen, die Bodhisattva-Gelübde und die Gebote unterstützen, uns in Einheit mit unserer Arbeitssituation und unseren Mitmenschen zu fühlen? Wie können wir unser Arbeitsumfeld beeinflussen, das oft eher auf Ichbezogenheit und Leistung und nicht auf Harmonie setzt?

Während des Workshops orientieren wir uns an den verschiedenen Handlungsfeldern (Beruf/Familie/Dojo etc.) der Teilnehmenden. In Gesprächsrunden nähern wir uns mit verschiedenen Methoden diesen und anderen Fragen und suchen nach möglichen Antworten. Die Gesprächsphasen werden von Zazen unterbrochen. In Zazen kehren wir in den gegenwärtigen Augenblick jenseits von Gedanken und Worten zurück.

Der Workshop richtet sich an alle, denen die Umsetzung des Buddha-Dharmas auch in ihrer Arbeitssituation wichtig ist. Ein nur teilweiser Besuch des Work-shops ist nicht möglich.

Ines Steggewentze arbeitet als Sozialarbeiterin an einer Hauptschule. Sie praktiziert seit 12 Jahren in der BuddhaWeg-Sangha. Ihr Weg wird eng von ihrem Lebenspartner und Lehrer Heinz-Jürgen Metzger begleitet und unter-stützt. Die Praxis von Bernie Glassman ist Inspiration für ihre Aktivitäten. Sie erhielt ihre Bodhisattva- und Nonnenordination von Roland Yuno Rech.


Teilnahmegebühr: 85.- €

Anmeldeschluss: 20. Juni 2012

Bitte mitbringen:
• Kimono oder dunkle, bequeme Kleidung,
• Zafu,
• Essschale, Besteck und Geschirrtuch
• Ggf. Schlafsack, Luftmatratze/Isomatte
• Schreibblock, Stift

Freitag, 29. Juni

18.00 - 18.30 Ankunft
18.30 Abendessen
19.30 - 20.00 Zazen
20.15 – 21.30 Einheit 1

Samstag, 30. Juni

7.30 - 8.30 Zazen
8.30 Guen Mai
9.30 - 10.15 Samu
10.30 - 12.00 Einheit 2
12.15 - 12.45 Zazen
13.00 Mittagessen
Pause
15.00 - 16.30 Einheit 3
16.30 Teepause
17.00 - 17.45 Samu
18.00 - 19.30 Zazen
20.00 Abendessen

Sonntag, 1. Juli

7.30 - 8.30 Zazen
8.30 Guen Mai
9.30 - 10.15 Samu
10.30 - 12.00 Einheit 4
12.15 - 12.45 Zazen
13.00 Mittagessen und Abschlussrunde
14.00 - 14.30 Samu
Ende

 



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